Zum Inhalt springen
Programm · Netzwerk

Reverse Mentoring

Tandems, in denen die jüngere Generation Erfahrene berät — zu Technologie, Kultur und Zukunft der Arbeit.

120+aktive Tandems im Programm
Zwei Personen unterschiedlichen Alters im Gespräch an einem Werktisch
Wofür & für wen

Für Menschen und Organisationen, die bewusst verbinden wollen.

Reverse Mentoring richtet sich an Organisationen, die Erfahrung und neue Perspektiven systematisch verbinden wollen — vom Vorstand bis zur Fachabteilung.

  • 01

    Unternehmen

    Führungskräfte, die ihre digitale, kulturelle und gesellschaftliche Anschlussfähigkeit aktiv erhöhen wollen.

  • 02

    Institutionen

    Verwaltungen, Verbände und Stiftungen, die generationenübergreifend lernen und entscheiden möchten.

  • 03

    Einzelpersonen

    Mentorinnen und Mentees, die sich auf einen ehrlichen, strukturierten Austausch außerhalb der Hierarchie einlassen.

Vorgehen

In klaren Phasen — vom ersten Gespräch bis zum Transfer.

Jede Phase hat ein eigenes Ziel, eine eigene Form und eine eigene Dauer. Die Reihenfolge ist verbindlich, der Inhalt offen.

  1. Phase

    Match

    Wir matchen Tandems entlang von Interessen, Lernzielen und persönlicher Passung — nicht entlang von Funktionsbezeichnungen.

  2. Phase

    Onboarding

    Ein gemeinsames Kick-off klärt Erwartungen, Vertraulichkeit und Spielregeln. Beide Seiten formulieren ein konkretes Lernziel.

  3. Phase

    Tandem-Phase

    Über drei bis sechs Monate trifft sich das Tandem regelmäßig — moderiert von einem Werkleitfaden, aber offen in der Themenwahl.

  4. Phase

    Reflexion

    In Peer-Reviews und Einzelgesprächen reflektieren die Beteiligten, was sich verändert hat — für sie selbst und für ihre Organisation.

  5. Phase

    Transfer

    Erkenntnisse werden in konkrete Vorhaben übersetzt: ein neues Projekt, eine veränderte Praxis, ein Beitrag für das gesamte Haus.

Wirkung

Was Teilnehmende und Organisationen aus dem Programm mitnehmen.

Kennzahlen aus laufenden Kohorten, wo aussagekräftig ergänzt um qualitative Stimmen aus den Reflexionsrunden.

  • 82%Bindung an die Organisation gestärkt
  • 9 / 10Empfehlungsquote unter Teilnehmenden
  • 4,6Durchschnittsbewertung (von 5)
  • 6 Mt.Durchschnittliche Programmdauer
Beispiel

Wie sich ein Programm im Alltag anfühlt.

Eine Mini-Erzählung aus einer realen Kohorte — anonymisiert, im Einvernehmen mit den Beteiligten.

Mini-Case

Vom Misstrauen zur gemeinsamen Roadmap

Ein mittelständischer Maschinenbauer aus Süddeutschland startete mit zwölf Tandems — Geschäftsleitung und Auszubildende, Werksleitung und Werkstudierende. Anfangs überwogen Skepsis und die Sorge, Hierarchien würden in Frage gestellt. Nach drei Monaten zeichnete sich ein anderes Bild ab: Die jüngere Seite half, ein neues Prüfverfahren mit KI-gestützter Bilderkennung einzuführen; die Erfahrenen brachten Kontext, Kundennähe und einen Sinn für den richtigen Moment ein. Aus dem Programm entstand eine gemeinsame Digital-Roadmap, die heute monatlich nachgehalten wird. Drei Tandems arbeiten über das Programmende hinaus weiter — als informelles Sounding-Board für strategische Entscheidungen.

Ich habe in sechs Monaten mehr über die Lebensrealität meiner jüngeren Kollegen gelernt als in zwanzig Jahren Führungspraxis.
AV
Dr. Annika VollmerGeschäftsführerin · Industriebetrieb (450 MA)

Ein Reverse-Mentoring-Programm in Ihrem Haus?

Wir entwerfen mit Ihnen ein Programm, das zu Ihrer Organisation passt — von der ersten Skizze bis zur Auswertung.