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Programm · Netzwerk

Patenschaften

Erfahrene Patinnen und Paten begleiten Menschen in entscheidenden Übergängen — beim Job-Beginn, bei Wechseln, beim Eintritt in den Ruhestand.

82%Weiterempfehlungsquote durch Patenkinder
Älterer Pate und jüngeres Patenkind im Gespräch vor einer Tafel
Wofür & für wen

Für Menschen und Organisationen, die bewusst verbinden wollen.

Patenschaften richten sich an Menschen in Übergängen — und an Organisationen, die diese Übergänge bewusst gestalten wollen.

  • 01

    Einzelpersonen

    Berufseinsteigerinnen, Quereinsteiger oder Menschen vor dem Ruhestand, die eine erfahrene Begleitung suchen.

  • 02

    Unternehmen

    Personalverantwortliche, die Onboarding, Karrierebrüche oder Offboarding mit menschlicher Tiefe gestalten wollen.

  • 03

    Institutionen

    Hochschulen, Kammern und Sozialträger, die ihre Mitglieder oder Klienten in entscheidenden Phasen wirksam unterstützen wollen.

Vorgehen

In klaren Phasen — vom ersten Gespräch bis zum Transfer.

Jede Phase hat ein eigenes Ziel, eine eigene Form und eine eigene Dauer. Die Reihenfolge ist verbindlich, der Inhalt offen.

  1. Phase

    Bedarfsgespräch

    In einem ersten Gespräch klären wir die Lebenssituation, das Anliegen und die Erwartungen — diskret und ohne Verpflichtung.

  2. Phase

    Auswahl

    Aus dem Pool unserer Patinnen und Paten schlagen wir ein bis zwei Profile vor, die fachlich und menschlich passen.

  3. Phase

    Kennenlernen

    Ein moderiertes Erstgespräch klärt Chemie, Themen und Rhythmus. Beide Seiten entscheiden frei, ob die Patenschaft beginnt.

  4. Phase

    Begleitung

    Über sechs bis zwölf Monate trifft sich das Paar regelmäßig. Wir bieten eine ruhige Gesprächsstruktur und stehen im Hintergrund zur Verfügung.

  5. Phase

    Übergang

    Zum Programmende reflektieren wir gemeinsam Wirkung und nächste Schritte. Viele Patenschaften wandeln sich in dauerhafte Verbindungen.

Wirkung

Was Teilnehmende und Organisationen aus dem Programm mitnehmen.

Kennzahlen aus laufenden Kohorten, wo aussagekräftig ergänzt um qualitative Stimmen aus den Reflexionsrunden.

  • 92%fühlen sich nach Programmende sicherer
  • 3 Mt.bis zur ersten spürbaren Veränderung
  • 78%der Patinnen begleiten weiter ehrenamtlich
  • 150+vermittelte Patenschaften seit 2023
Beispiel

Wie sich ein Programm im Alltag anfühlt.

Eine Mini-Erzählung aus einer realen Kohorte — anonymisiert, im Einvernehmen mit den Beteiligten.

Mini-Case

Eine Patin für den letzten Berufsabschnitt

Eine Verwaltungsangestellte aus Berlin stand drei Jahre vor dem Ruhestand und fürchtete sich vor dem Tag danach: keine Aufgabe, kein Rhythmus, kein Wir. Über das GenerationenWerk wurde sie mit einer Patin verbunden, die selbst vor sechs Jahren aus einer Führungsposition ausgeschieden war und seither ein Lesepaten-Projekt an Grundschulen aufgebaut hatte. In monatlichen Gesprächen klärten beide, was wirklich gehalten werden sollte — und was bewusst losgelassen werden konnte. Heute, ein Jahr nach dem letzten Arbeitstag, leitet die Begleitete ein Patenschaftsprogramm für Schülerinnen mit Migrationsgeschichte. Aus der Sorge um Leere wurde ein neuer, freier gewählter Sinn.

Meine Patin hat nicht gesagt, was ich tun soll. Sie hat zugehört, bis ich es selbst wusste.
RH
Renate HolzerPatenkind · Programmjahrgang 2024

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